Umweltverträglichkeitsprüfung und
FFH-Verträglichkeitsprüfung
Gewerbegebiet GADA Bergkirchen

Auf dem Gemeindegebiet von Bergkirchen westlich von München liegt die Anschlussstelle B 471/ BAB 8. In direkter Nähe befinden sich landwirtschaftlich genutzte Flächen, die im Regionalplan zur Siedlungsentwicklung vorgesehen sind. Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage, der großen Entfernung zu Wohngebieten und der visuellen und lärmtechnischen Vorbelastung durch die BAB 8 eignet sich das Gebiet als Gewerbestandort besonders für Logistikbetriebe. Es soll daher ein ca. 40 ha großes Gewerbe- und Industriegebiet mit 24-Stunden-Betrieb errichtet werden.

Andererseits liegt das Gelände, nur durch die B 471 getrennt, in enger Nachbarschaft zum FFH-Gebiet Ampertal. Daher wurden bereits im Vorfeld Abstimmungen zwischen allen an der Planung beteiligten Stellen und den Genehmigungsbehörden getroffen, um die Auswirkungen des Projekts frühzeitig beschreiben und geeignete Minimierungsmaßnahmen im Umfeld des Eingriffs formulieren zu können.

Eine wesentliche Rolle spielt hierbei die Konzeption der Ausgleichsflächen. Diese können bei sinnvoller Anordnung nicht nur eingriffsminimierend wirken, sondern die Standortverhältnisse in den Randbereichen des FFH-Gebiets positiv beeinflussen. So sollen Ackerstandorte in der Aue umgewandelt, Bodenauffüllungen zurückgenommen sowie Streuwiesen entwickelt und Auwälder ergänzt werden.